KROPP. Eine Abrechnung

KROPP. Eine Abrechnung

Roman

Eine „Schelmengeschichte der neunziger Jahre“ im Psycho- und Banker-Milieu von Frankfurt, mit einigen sehr kenntlich werdenden Zeitgenossen

„Was sich als ‚Rechenschaftsbericht eines Philosophischen Therapeuten‘ deklariert, ist in Tat und Wahrheit eine Schelmengeschichte der neunziger Jahre. Der moderne Picaro heißt Kropp, ist üppig gescheitert und will endlich sein einziges Kapital, seine Kunst des Zuhörens nämlich, in Gold verwandeln … Vergnüglichkeit wird garantiert“, urteilte die Neue Zürcher Zeitung vom 11.März 1997.

„Michael Zellers ‚Abrechnung‘ verrät die Kennerschaft eines, der die Fassaden unseres Wissenschafts- und Literaturbetriebes durchschaut. Seine intelligent mit hintergründigem Wissen und Humor verfaßte Schelmengeschichte ist eine bitterböse Satire auf die gesellschaftliche Wirklichkeit im vereinten Deutschland“ (Nürnberger Nachrichten, 24.10.1996).

„Michael Zeller moralisiert nirgends, seine Sprache ist schnörkelfrei, der plot straff entwickelt und zu einem tückischen Schluß gebracht … Mit wahrer Schreiblust demontiert Zeller die Macho-Degeneration seines Hochstaplers, bis hin zum finalen Desaster beim ‚Ebbelwoi'“ (plärrer 9/96,  Nürnberg)

„‚Kropp. Eine Abrechnung‘ ist ein vergnügliches Buch mit einem überraschenden Ende, das nicht nur wegen seines lokalen Bezugs eine Lektüre wert ist“ (Frankfurter Neue Presse, 14.11.2002)

Oberon Verlag Frankfurt – 1996 – 152 Seiten – 30 DM

2016, zwanzig Jahre nach seinem Erscheinen in Deutschland, ist der Roman auf Ukrainisch herausgekommen, in einem Verlag in Charkiw. Übersetzt hat ihn Oleksandra Kowaljowa, Literaturprofessorin in Charkiw und Lyrikerin.

2017 schrieb Nadja Simon, in Köln lebende ukrainische Übersetzerin, zu der Arbeit ihrer Kollegin Kowaljowa:

„Die KROPP-Übersetzng liest sich so, als ob es keine Übersetzung wäre. Die hervorragend saftige und ungekünstelte ukrainische Sprache war für mich ein  Genuß. Man erlebt selten ein so hohes Sprachniveau … Aber die Übersetzung folgt ja dem Original und ist selten besser als der Ursprung …“

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