Zwischen den Fronten

Zwischen den Fronten

ZWISCHEN DEN FRONTEN

Gerhard Nebels Kriegstagebücher 1942-1945. Wiederentdeckt, ausgewählt und mit einem Nachwort von Michael Zeller

Verlag Wolf Jobst Siedler, Berlin, 2010, 288 Seiten, 24,90 Euro

 

Gerhard Nebels dreibändiges Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg erschien erstmals zwischen 1948 und 1950, also unmittelbar vor der Währungsreform und kurz danach. Obwohl der Autor sich damit auf einen Schlag in die erste Reihe der deutschen Gegenwartsliteratur geschrieben hatte (ein Mann wie Karl Jaspers nannte es damals eine „ungewöhnliche Leistung“), war Nebels Tagebuch heute so gut wie verschollen. „Ein an lateinischer Denkgenauigkeit geschärftes Deutsch und dabei sinnlich genug und wach jeden Windhauch des Alltäglichen“, urteilt Michael Zeller, der die Tagebücher wiederentdeckt, auf ein Drittel gekürzt und mit einem Nachwort versehen  neu herausgibt. (Er ist Wuppertaler Kulturpreisträger wie Gerhard Nebel.) Noch einmal Zeller: „Nebel ist ein Selbst-Denker, der stets auf Distanz zu den herrschenden Ideologien seiner Epoche blieb, einerlei welcher Couleur.“

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Januar 2011: ZWISCHEN DEN FRONTEN steht auf der Liste „Sachbücher des Monats Januar“ auf dem dritten Platz (von zehn)

„Dieses Buch muss unter die Menschen.“ Interview mit Michael Zeller über Nebels Kriegstagebuch (WESTDEUTSCHE ZEITUNG vom 26.7.2010)

MITTELDEUTSCHE ZEITUNG vom 4.3.11

Radiomittschnitt Domradio Köln vom 13.11.2010
WDR 3 Mosaik vom 8.12.2010

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