BIOGRAPHISCHES
1944 geboren in Breslau, heute Wroclaw, Polen 1945 Flucht 1974 Bonner Promotion 1978 FEHLSTART-TRAINING (bei Sauerländer, Aarau/Schweiz) – der erste Roman 1981 AUS MEINEN PROVINZEN (s. Werke) – der erste Gedichtband - Habilitation an der Universität Erlangen 1984 LIEBEN SIE DALLAS? Streit-Lust-Schrift wider den Dünkel der Kultur (Ullstein Verlag) – Essay über die amerikanische Seifenoper DALLAS, die erste im deutschen Fernsehen 1984/85 in Worpswede: „Atelierhaus“-Stipendium. Hier wird der zweite Roman abgeschlossen: FOLLENS ERBE (s. Werke) – Zellers Erfahrungen an deutschen Universitäten, fiktional konzentriert auf das Terrorismus-Jahr 1977 1987 DIE SONNE! FRÜCHTE. EIN TOD (s. Werke) – den Stoff zu diesem Roman, eine (erfundene) Episode aus dem Leben der Malerin Paula Becker-Modersohn, hat Zeller aus Worpswede mitgebracht 1988 LUST AUF BLAU UND BEINE (s. Werke) – die zweite Gedichtsammlung 1988/89 in New York: Stipendium des Deutschen Literaturfonds, Darmstadt 1989 DIE SONNE! FRÜCHTE. EIN TOD (s. Werke) – Dramatisierung des Romans am „Theater im Altstadthof“, Nürnberg 1990 DER WIEDERGÄNGER (s. Werke) – der Roman zeichnet die Physiognomie der mittelalterlichen Seuche Pest (ein Schulfreund Zellers war an AIDS verstorben). Aufwendige historische, medizin- und religionsgeschichtliche Studien 1991 Erste Reise nach Polen: Krakau und Wroclaw/Breslau. Skizzen vor Ort zu dem Roman CAFÉ EUROPA - in Schöppingen, Münsterland: Literaturstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen - Im Herbst erscheinen drei Bücher: MIKADO. Erzählungen (s. Werke) MEIN TRAUM VOM DULDEN (s. Werke) – erzählender Essay über die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Fürth WEIMAR. Deutscher Musenort (s. Werke) – unmittelbar nach Öffnung der Betongrenze durch Europa ist Zeller nach Weimar gereist (Winter 1990), die letzten Tage der DDR festzuhalten 1992 in Edenkoben, Pfalz: Literaturstipendium des Landes Rheinland-Pfalz 1993/94 Poetikdozentur der Universität Mainz 1994 CAFÉ EUROPA (s. Werke) – Schauplätze des Romans sind Krakau und Wroclaw/Breslau - in Cismar, an der Ostsee: Literaturstipendium des Landes Schleswig-Holstein - Herausgeber von EINWÄRTS: AUSWÄRTS. Prosa einer Landschaft (ars vivendi verlag Cadolzburg) – ein Lesebuch mit Prosa, die zwischen 1900 und dem Ende des 20.Jahrhunderts in Franken geschrieben worden ist 1995 in Schreyahn, Wendland Literaturstipendium des Landes Niedersachsen 1995/96 in Lauenburg an der Elbe: Literaturstipendium des Landes Schleswig-Holstein KROPP (s. Werke) – der sechste Roman, diesmal satirisch, spielt in Frankfurt/Main 1996 IST NICHT ZU SAGEN (s. Werke) – Gedichte 1997 „Kulturpreis Schlesien“ des Landes Niedersachsen 1997/98 in Krakau Internationales Schriftstellerstipendium der Robert Bosch-Stiftung Stuttgart, Während des Jahres Lesereisen durch das ganze Land 1998 Lesereise mit dem Goethe-Institut Krakau durch Südpolen - Umzug von Nürnberg nach Wuppertal 1999 UND NÄCHSTES JAHR IN JERUSALEM! (s. Werke) – fünfzehn Erzählungen aus aller Welt - Lesereise für das Goethe-Institut Bratislava durch die Slowakei - „Autorenresidenz Schwerte“: Die Stadtsparkasse Schwerte lädt Zeller ein, zur Jahrtausendwende ein literarisches Buch über die Stadt in Westfalen zu schreiben 2000 NOCH EIN GLAS MIT PAN TADEUSZ. Krakauer Geschichten (s. Werke) – die erste literarische Frucht des Krakau-Jahres 2001 MEIN SCHÖNER ORT. Gesänge aus dem deutschen Alltag (s. Werke) – eine deutsche Kleinstadt (Schwerte), in vierhebigen Versen 2001/2002 Artist in Residence an der Universität Erfurt 2002 Iowa City/USA: International Writing Program. Dreimonatiger Schriftstellerkongreß mit 35 Autoren aus dreißig Ländern - ERFURT ERFINDEN (Rhino Verlag Weimar) – Texte der Erfurter Studenten, die unter Zellers Anleitung entstanden sind 2003 DIE REISE NACH SAMOSCH (s. Werke) – das zweite Ergebnis des Krakau-Jahres. Vorstellung des Romans u.a. in den Goethe-Instituten von Krakau und Warschau - Lesereise für das Goethe-Institut Kiew durch die Ukraine (Charkiw, Czernowitz, Kiew, Lemberg), Zellers dritte Reise in das Land - Preis der Christa und Enno Springmann-Stiftung, Wuppertal 2004 Literaturpreis der mittelfränkischen Wirtschaft, Nürnberg 2005 GRANATEN UND BALLADEN (s. Werke) – erzählender Essay, nach einer Reise (2004) durch Bosnien 2007 DIE SONNE! FRÜCHTE. EIN TOD (s. Werke) – Neuauflage (vierte Auflage), zwanzig Jahre nach der Erstveröffentlichung, fünfte Auflage 2009 2008 DIE SCHWARZE SCHACHTEL. „Schulhausroman“ (s. Werke) - Von der Heydt-Kulturpreis der Stadt Wuppertal 2009 DER SCHÜLER STRUWE. Erzählung (s. Werke) - DIE SOESTER FEHDE. Schauspiel Premiere: 21. August 2009 in Soest, vor dem Patroklidom - 2009 FALSCHSPIELER. Roman (s.Werke) 2010 WIR MACHEN DEN POTT VOLL, Erzählung von Michael Zeller zusammen mit Schülern einer Realschule in Duisburg, im Rahmen eines PEN-Projektes zur Europäischen Kulturhauptstadt Essen.
|  Foto: Ryszard Kopczynski |